Saturday 03.11.2018
Felsenmalerei in Tadrart Acacus, Lybien (Foto: Dmitry Pichugin)

Wie jede historische Rückschau ermöglicht einem der Blick auf die Beziehung zwischen Mensch und Hund bereits vor Jahrtausenden interessante Erkenntnisse für das Verständnis der Beziehung zwischen Mensch und Hund in der Gegenwart.

Der Hund in historischer Rückschau

Denn: Der Hund ist nicht erst seit der Moderne der liebste Freund des Menschen. Schon in der Antike – also im Zeitraum von ca. 800 v. Chr. bis ca. 600 n. Chr. – galten Hunde als die treuesten Begleiter des Menschen und dass völlig unabhängig vom Kulturraum. Ähnlich wie heute, wimmelte es beispielsweise bereits im antiken Griechenland von Hunden. Hunde waren im Alltagsbild antiker Kulturen ebenso präsent – vielleicht sogar präsenter – wie heute.

Überlieferungsströme: Von der Antike bis zu dir und deinem Hund!

Doch wie können wir heutzutage überhaupt wissen, warum und wie die Menschen bereits in der Antike mit Hunden zusammenlebten? Zum Verständnis antiken Hundelebens gibt es drei große Überlieferungsströme: Antike Texte und (In-)Schriften, bildliche Zeugnisse wie Mosaike und Reliefs und Hundeknochen, die im Kontext archäologischer Ausgrabungen zu Tage gefördert wurden. Überraschenderweise ergibt sich aus der Kombination dieser Überlieferungsstränge ein äußerst buntes und komplexes Bild des Hundes in der Antike. Spoggy.net gibt dir einen historischen Überblick über den antiken Umgang mit Hunden und reist mit dir zurück zu den Anfängen der Beziehung zwischen Mensch und Hund. Denn die Beziehung zwischen Mensch und Hund bildet seit Anbeginn der großen und kleinen europäischen Kulturen eine Erfolgsgeschichte, die die Wirren der Geschichte nicht nur überdauern konnte, sondern bis in die Gegenwart fortwirkt und beständig fortgeschrieben wird: auch von dir und deinem Hund!

Höhlenmalerei in Tassili n'Ajjer, Algerien (Foto: Dmitry Pichugin)

Höhlenmalerei in Tassili n'Ajjer, Algerien (Foto: Dmitry Pichugin)

Prähistorische Jagd mit Hunden

Denn Hunde spielen in der Kulturgeschichte des Menschen eine weitaus bedeutendere Rolle, als man dies zunächst annehmen würde. Hunde gehören – neben Schafen und Ziegen – zu den ältesten von Menschen domestizierten Nutz- und Haustieren. Archäologischen Forschungen nach bestand bereits in der jüngeren Altsteinzeit vor ca. 25,000 Jahren eine enge Beziehung zwischen Menschen und Hunden. Dies belegen zumindest die für diesen Zeitraum datierten Hundeknochen, die im Kontext von archäologischen Grabungen entdeckt wurden. Viele Indizien sprechen auch dafür, dass Hunde bereits in prähistorischer Zeit von Menschen für die Jagd und zum Wachehalten eingesetzt wurden.

Somit hatten Hunde entscheidenden Anteil am Überleben des Menschen, welches in besonderem Maße abhängig vom regelmäßigem Jagderfolg war. Und mit einem Hund an seiner Seite, konnte ein prähistorischer Jäger seinen Jagderfolg eben um ein Vielfaches steigern. Für die Entwicklung menschlicher Kulturen und für den erfolgreichen Sprung von Jäger- zu Ackerbaugesellschaften waren Hunde demnach ein wesentlicher Faktor.

 

Die Spoggy-App für leidenschaftliche Hundebesitzer: Ab sofort zum Download für Android oder iOS

Unsere Empfehlung: