Friday 02.11.2018
Stimulationen sind für die Gehirnentwicklung deines Hundes wichtig

Das Gehirn eines Hundes ist es gewöhnt, ständig äußere Reize zu verarbeiten, um sich zu orientieren. Das beginnt bereits im Welpenalter wo alle Gerüche, Anblicke und Erfahrungen wie ein großer Schwamm aufgesaugt werden. Die Stimulationen sind für die Gehirnentwicklung wichtig. Wenn ein Welpe täglich unterschiedliche Geräusche zuordnet, sich viel bewegt, andere Tiere und Menschen kennenlernt, stärkt das sein Gehirn. Auch unbekannte Orte zu entdecken, ist für eine gute Gehirnentwicklung wichtig.

Das gilt nicht nur für das Welpenalter. Auch erwachsene Hunde brauchen mentale Herausforderungen. Wenn ihr Gehirn nicht gefordert wird, kann es zu zerstörerischen Verhaltensweisen aus Langeweile kommen. Aber Vorsicht: übertreiben sollte man es mit der Stimulation auch nicht. Überreizte Hunde brauchen Ruhe und radikale Reizreduktion.

Mit den folgenden 5 Tipps kannst du deinen Hund mental fordern ohne zu überfordern

1. Sozialkontakte zu pflegen ist in vielerlei Hinsicht existenziell für deinen Hund. Vor allem der regelmäßige Kontakt zu anderen Hunden, etwa in Form von Spieltreffen mit Artgenossen, sollte möglichst ernstgenommen werden.

2. Spiele mit deinem Hund wann immer sich die Gelegenheit ergibt. Lebendige Zuwendung in Form eines gemeinsamen Spiels ist sehr für Gehirn und Seele deines Hundes. Auch Intelligenzspielzeug, in dem sich Leckerlis verstecken lassen, sind eine gern gesehene Übung bei Hunden. Auch das Verstecken eines Leckerlis in der eigenen Hand mit der Aufforderung an den Hund, die richtige zu benennen (mit Pfote, Stupsen mit der Schnauze oder Lauten) ist ein schönes und aktivierendes Spiel für den Hund.

3. Gehe unbekannte Strecken und lerne neue Orte kennen. Biete deinem Hund neue Orte, die er sich erschließen kann, an. Bei der Entdeckung eines neuen Ortes hat das Gehirn deines Hundes viel zu verarbeiten, die natürliche Neugier hat auch ihren Platz. In Zukunft kannst du auch unsere App dazu benutzen, in der du neue Orte und Gassistrecken für dich und deinen Hund findest und auch selbst eintragen kannst.

4. Gib deinem Hund eine Aufgabe. Die Züchtung des Hundes erfolgte in der Regel mit Fokus auf die Erfüllung bestimmter Aufgaben wie Jagen oder Hüten. Suche dir spielerische Entsprechungen wie Frisbee, Agility oder Flyball, die für deinen Hundetyp ideal sind.

5. Übe Tricks mit deinem Hund! Bei jedem Training des Tricks steht der Hund vor einer mentalen Herausforderung, deren Übung ihm gut tut. Sobald die einfachen Kommandos "Sitz", "Bleib" und "Komm" beherrscht werden, kann der Hund diese auch kombinieren, wie etwa "Komm und sitz".

Lebendige Zuwendung in Form eines gemeinsamen Spiels ist sehr für Gehirn und Seele deines Hundes.

Die Spoggy-Grafik zum Artikel als Download:

Spoggy-Grafik - Mentales Training

Wir empfehlen: